Gestern ein Verlusttag - 3350 Euro heute Gewinntag mit 6225 Euro.
Nun möchte ein Leser Explizit wissen warum ich einen Trade eingehe oder nicht - um etwas zu lernen.
Es ist sehr einfach für heute und gestern:
20.10.: Nach den News aus China, habe ich die kurzfristige Instabilität der Märkte am Dienstag nicht weiter Ernst genommen; ich bin avon ausgegangen, dass der Markt wieder ausbricht - ob nach oben oder unten wusste ich nicht. Ich habe darauf spekuliert, dass entweder durch den Vortages-Schock viele weiter panikartig aus ihren Positionen gehen oder das man sich der allgemeinen positiven Stimmung besinnt und wieder gegensteuert. Wie man gesehen hat, lag ich völlig falsch - ein Seitwärtstag in enger Range. Die kleinen Tagestrends haben nicht ausgereicht, um meine Verluste wieder auszugleichen.
21.10.: Heute war es anders: Schnell hat der Markt seine durchschnittliche Range erreicht, so dass ich - wenn auch spät - in den Trend eingestiegen bin, der Markt erschien mir stark und auch das "Über-Nacht"-Verhalten aller anderen Märkte bestätigte dieses Gefühl. Ich bin dann nach Gefühl (und gemessen an der Vortagesverlustsumme) ausgestiegen und musste mit Ansehen wie der Markt ohne mich noch ziemlich weit nach oben lief. Als der Markt im Tickchart zum 3. mal stagnierte habe ich die Gegenposition eingenommen, aus der ich mich dann rausgescalt habe - leider zu schnell, aber das war eine Sicherheitsmaßnahme, weil das Auf- und Abwärtsvolumen heftig und mit großen Ranges gewechselt hat.
Hier ist die Performance-Historie inklusive einer Übersicht über die Twitter-Signale: Übersicht
Diese Seite richtet sich nicht an absolute Anfänger, sondern an Anfänger mit Vorwissen, d.h. die Grundbegriffe der Börse und des Tradings müssen bekannt sein (siehe hier). Besitzt Du das nötige Grundwissen und bist Du schon eine Weile dabei, aber es gelingt Dir einfach nicht konstant erfolgreich zu werden, bist Du hier genau richtig.
Donnerstag, 21. Oktober 2010
Futures 20/ 21.10.2010
Dienstag, 19. Oktober 2010
Futures 18/ 19.10.2010
Hier wie angekündigt, die ersten beiden Tage mit vernünftiger Handelsgröße. Maximal handle ich bis Freitag 8 Kontrakte; d.h. man kann ein Konto von ca. 25K als Grundlage annehmen. Das war heute und gestern natürlich leicht und ist ein Vorführeffekt, der Markt ist in einer idealen Phase. Schauen wir, ob es so bleibt. Ich handle übrigens auch sonst grundsätzlich nie mehr als 20 FDAX-Kontrakte, was nichts mit unserem Depot sondern mit dem Markt an sich zu tun hat.
Hier ist die Performance-Historie inklusive einer Übersicht über die Twitter-Signale: Übersicht
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Samstag, 16. Oktober 2010
Futures 11.10.2010 - 16.10.2010
Hier nun vorerst die letzte Runde "Dax mit 3,5K".
Der Grund ist, dass mich viele Leser angeschrieben haben, dass sie den FDAX-Future nicht handeln können, da er zu schwergewichtig ist. Die meisten handeln den Dax auf CFD's und da taugen Indikator-Systeme auf Grund des 'Laggings' und der schlechten Ausführung nicht viel. Ich selber hatte noch keine Zeit mich weiter mit den CFD's zu beschäftigen, konnte aber das Quotierungs- und Ausführungsproblem live nachvollziehen. Zum Abschluss werde ich in der kommenden Woche noch mal zeigen, was mit einem 20K-Konto möglich ist - da geht natürlich einiges mehr als bei 3,5K.
Im Anschluss werde ich dann wie von den meisten gewünscht den FESX (Eurostoxx) oder ES (S&P500) handeln, auch an CL und GC (Öl und Gold) werde ich mich versuchen - entschieden habe ich mich noch nicht und ich schliesse auch nicht aus, alles gleichzeitig zu handeln. Der FGBL (Bund) ist leider nicht möglich, da mich hier vertragliche Gründe hindern.
In der letzten Woche habe ich nur wenig gehandelt, hatte dafür aber keinen Verlusttrade. Gesamtgewinn: 925 Euro. Auch wenn es den einen oder anderen erstaunt, bin ich enttäuscht, dass nach 3 Monaten nur 19K nach Steuern übrig sind, ich hatte anfangs ein wenig mehr erwartet und wie es eben oft ist bin ich in eine üble Seitwärtsphase hineingerutscht. Dies ist aber zum Trost ein gutes Beispiel um zu verstehen, dass eine der wichtigsten Lektionen Stetigkeit ist - sonst hört man einfach zum falschen Zeitpunk auf ... ;-)
Der Grund ist, dass mich viele Leser angeschrieben haben, dass sie den FDAX-Future nicht handeln können, da er zu schwergewichtig ist. Die meisten handeln den Dax auf CFD's und da taugen Indikator-Systeme auf Grund des 'Laggings' und der schlechten Ausführung nicht viel. Ich selber hatte noch keine Zeit mich weiter mit den CFD's zu beschäftigen, konnte aber das Quotierungs- und Ausführungsproblem live nachvollziehen. Zum Abschluss werde ich in der kommenden Woche noch mal zeigen, was mit einem 20K-Konto möglich ist - da geht natürlich einiges mehr als bei 3,5K.
Im Anschluss werde ich dann wie von den meisten gewünscht den FESX (Eurostoxx) oder ES (S&P500) handeln, auch an CL und GC (Öl und Gold) werde ich mich versuchen - entschieden habe ich mich noch nicht und ich schliesse auch nicht aus, alles gleichzeitig zu handeln. Der FGBL (Bund) ist leider nicht möglich, da mich hier vertragliche Gründe hindern.
In der letzten Woche habe ich nur wenig gehandelt, hatte dafür aber keinen Verlusttrade. Gesamtgewinn: 925 Euro. Auch wenn es den einen oder anderen erstaunt, bin ich enttäuscht, dass nach 3 Monaten nur 19K nach Steuern übrig sind, ich hatte anfangs ein wenig mehr erwartet und wie es eben oft ist bin ich in eine üble Seitwärtsphase hineingerutscht. Dies ist aber zum Trost ein gutes Beispiel um zu verstehen, dass eine der wichtigsten Lektionen Stetigkeit ist - sonst hört man einfach zum falschen Zeitpunk auf ... ;-)
Mittwoch, 13. Oktober 2010
10% Sieger und 90% Verlierer
Wer steckt wirklich hinter den Gewinnern und Verlierern an der Börse? Sind es nur die großen Institutionen und Banken die gewinnen oder gibt es auch kleine Trader die profitieren? Die Antwort lautet erwartungsgemäß: "JA" und "NEIN".
Nun das ist ganz einfach zu erklären, ohne dass ich zu sehr in Details gehen möchte: Die großen Institutionen gewinnen schon von den jeweiligen Landes-Gesetzen her nahezu immer. Verluste werden abgeschrieben und zum Steuervorteil umgewandelt, große Pleiten werden durch den Staat und seine Bürger refinanziert - damit gehören diese Gruppen eigentlich immer zu den Gewinnern. Es gibt/ gab aber auch große HFs, die enorme Verluste eingefahren haben und gleichermaßen wie die Banken von der Krise durch schlechte Trades erfasst wurden. Somit ist also schon mal klar, dass es in der Gruppe der Großen sowohl Gewinner als auch Verlierer gibt.
Wie ist das bei privaten Anlegern? Nur Verlierer? Mitnichten - es gibt einige Gegenbeweise. Die Zahl der aus der Börse hervorgegangenen Privatiers war immer existent, wenn auch nicht signifikant und es waren auch immer einige Durchschnittsverdiener dabei. Nur klar ist natürlich auch, dass die Gewinne sehr viel kleiner sind als die der Institutionellen.
Woran liegt es nun, dass sich bei einigen fest und steif die Meinung hält, man könne an der Börse nichts verdienen, weil man von den Großen abkassiert wird? Woher kommt die allseits bekannte Angabe 90% würden verlieren?
Es ist die ewige Geschichte von Verlieren und Gewinnern: Unter den Gewinnern gibt es prozentual weniger, die mit ihrem Gewinn protzen, als es unter den Verlieren Menschen gibt die jammern.
D.h. die Verlierer setzen alles in Bewegung, um Ihren Verlust nicht als wahre Niederlage hinnehmen zu müssen, sie suchen nach Ersatzgründen, die ihre Niederlage nicht als persönliches und fachliches Versagen stehen lassen. So werden die Zahlen statistisch gebogen wie es nur geht! Wenn Ihr also mal lest, dass einer schreibt 90% würden verlieren, fragt ihn doch mal nach der Quelle dieser erleuchtenden Weisheit und fragt zugleich nach der Basis:
Nun das ist ganz einfach zu erklären, ohne dass ich zu sehr in Details gehen möchte: Die großen Institutionen gewinnen schon von den jeweiligen Landes-Gesetzen her nahezu immer. Verluste werden abgeschrieben und zum Steuervorteil umgewandelt, große Pleiten werden durch den Staat und seine Bürger refinanziert - damit gehören diese Gruppen eigentlich immer zu den Gewinnern. Es gibt/ gab aber auch große HFs, die enorme Verluste eingefahren haben und gleichermaßen wie die Banken von der Krise durch schlechte Trades erfasst wurden. Somit ist also schon mal klar, dass es in der Gruppe der Großen sowohl Gewinner als auch Verlierer gibt.
Wie ist das bei privaten Anlegern? Nur Verlierer? Mitnichten - es gibt einige Gegenbeweise. Die Zahl der aus der Börse hervorgegangenen Privatiers war immer existent, wenn auch nicht signifikant und es waren auch immer einige Durchschnittsverdiener dabei. Nur klar ist natürlich auch, dass die Gewinne sehr viel kleiner sind als die der Institutionellen.
Woran liegt es nun, dass sich bei einigen fest und steif die Meinung hält, man könne an der Börse nichts verdienen, weil man von den Großen abkassiert wird? Woher kommt die allseits bekannte Angabe 90% würden verlieren?
Es ist die ewige Geschichte von Verlieren und Gewinnern: Unter den Gewinnern gibt es prozentual weniger, die mit ihrem Gewinn protzen, als es unter den Verlieren Menschen gibt die jammern.
D.h. die Verlierer setzen alles in Bewegung, um Ihren Verlust nicht als wahre Niederlage hinnehmen zu müssen, sie suchen nach Ersatzgründen, die ihre Niederlage nicht als persönliches und fachliches Versagen stehen lassen. So werden die Zahlen statistisch gebogen wie es nur geht! Wenn Ihr also mal lest, dass einer schreibt 90% würden verlieren, fragt ihn doch mal nach der Quelle dieser erleuchtenden Weisheit und fragt zugleich nach der Basis:
- 90% Verlierer nach Volumen,
- 90% Verlierer nach Trefferquote,
- 90% Verlierer nach Ausscheiden ...
Samstag, 9. Oktober 2010
Futures 08.10.2010
Ein Trade vor den News - das hat gereicht :-) - 462 Euro.
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Freitag, 8. Oktober 2010
Futures 07.10.2010
Nur ein Trade, dafür ein sehr eindeutiger, den man eigentlich hätte laufen lassen können. Leider mündete er aber zeitlich in den News, von daher wurde er per Target geschlossen. Tagesergebnis: 450$.
Hier ist die Performance-Historie inklusive einer Übersicht über die Twitter-Signale: Übersicht
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Mittwoch, 6. Oktober 2010
Futures 05. /06.10.2010
Da mag der eine oder andere schon mal drauf gewartet haben. Meine Intutition lag gestern und heute ziemlich falsch. Gestern ein Verlust von über 700 Euro, heute hatte ich diesen als Buchgewinn schon auf dem Konto, habe aber zu lange gehalten. In Summe -587 Euro.
Hier ist die Performance-Historie inklusive einer Übersicht über die Twitter-Signale: Übersicht
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Montag, 4. Oktober 2010
Futures 04.10.2010
Nichts besonderes heute, was man erwähnen müsste. Tagesgewinn: 712,50 Euro.
Hier ist die Performance-Historie inklusive einer Übersicht über die Twitter-Signale: Übersicht
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Donnerstag, 30. September 2010
Futures 30.09.2010
Heute hat es beinahe eines meiner Zocker-Konten zerlegt. Ich war kurz vor den News um 16.00 Uhr (Consumer Confidence) Short und just in dem Moment, in dem ich den Trade schliessen wollte (Target erreicht aber kein Fill bekommen) schoss der Kurs nach oben. Man sollte dazu bemerken, dass es bei den amerikanischen News häufiger vorkommt, dass die Bewegung schon kurz vor Termin einsetzt.
Eine meiner Positionen mit Stop hat allein ca. 800 Euro Slippage bekommen. Ein schmerzhafter Stop. Die Positionen aus meinem Hauptkonten haben allesamt keine Stops intraday, von daher hat sich dort der Move auch nicht bemerkbar gemacht. Der Gesamtverlust auf den beiden Zockerkonten lag in Summe allein bei 1920 Euro, so dass ich natürlich ein wenig dankbar bin, dass ich dieses Blogkonto führe, was ich auch heute wieder eng gemonitort und gescalpt habe - das war heute echte Schwerstarbeit mit feuchten Händen.
Nach meinem gestrigen Trading-Post kamen neue Fragen auf zu meinem Stil, Handelsfrequenz, den Instrumenten etc. Ich möchte hier noch nicht im Detail auf alles eingehen, kann aber einige Dinge kurz erläutern:
Wir handeln immer in Zweier-Teams (+Sekretärin). Jeder von uns könnte auch allein handeln, wir müssten uns dann jedoch anders organisieren bzgl. der Pausen und Handelszeiten, da es nur in dieser Kombination entspannt möglich ist von 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr durchgehend zu handeln.
Wir handeln derzeit vier Privatier-Konten und ein Institutionelles, sowie unsere Privat-Konten. Die Kunden-Konten werden kurz- bis mittelfristig gehandelt, die Privatkonten ausschliesslich gescalpt. Das Blog-Konto handel ich allein, je nach Lust und Laune und was der Markt gerade so hergibt. Privat sind wir bei IB und Mirus und handeln über NT, die anderen Konten sind woanders und werden mit CQG und X_Trader gehandelt, Bloomberg steht uns für alles andere zur Verfügung.
Wir handeln für unsere Kunden ausschliesslich Bund und Bonds, privat lieber alle Indizes. Unter den Indizes macht der FDAX ca. 50% unserer Trades aus, ES 30%, 10% 6E und bzw. Forex, der Rest verteilt sich auf NQ und TF. Wen es interessiert kann sich am Ende unseren Tagesverlauf anschauen (Screenshot bis jetzt: 18.10 Uhr, Feierabend ist um 22.00 Uhr)
Das Blog Konto lief heute gut. Tagesgewinn: 1725 Euro.
Hier der heutige Tag gefiltert nach FDAX:
Hier ist die Performance-Historie inklusive einer Übersicht über die Twitter-Signale: Übersicht
Eine meiner Positionen mit Stop hat allein ca. 800 Euro Slippage bekommen. Ein schmerzhafter Stop. Die Positionen aus meinem Hauptkonten haben allesamt keine Stops intraday, von daher hat sich dort der Move auch nicht bemerkbar gemacht. Der Gesamtverlust auf den beiden Zockerkonten lag in Summe allein bei 1920 Euro, so dass ich natürlich ein wenig dankbar bin, dass ich dieses Blogkonto führe, was ich auch heute wieder eng gemonitort und gescalpt habe - das war heute echte Schwerstarbeit mit feuchten Händen.
Nach meinem gestrigen Trading-Post kamen neue Fragen auf zu meinem Stil, Handelsfrequenz, den Instrumenten etc. Ich möchte hier noch nicht im Detail auf alles eingehen, kann aber einige Dinge kurz erläutern:
Wir handeln immer in Zweier-Teams (+Sekretärin). Jeder von uns könnte auch allein handeln, wir müssten uns dann jedoch anders organisieren bzgl. der Pausen und Handelszeiten, da es nur in dieser Kombination entspannt möglich ist von 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr durchgehend zu handeln.
Wir handeln derzeit vier Privatier-Konten und ein Institutionelles, sowie unsere Privat-Konten. Die Kunden-Konten werden kurz- bis mittelfristig gehandelt, die Privatkonten ausschliesslich gescalpt. Das Blog-Konto handel ich allein, je nach Lust und Laune und was der Markt gerade so hergibt. Privat sind wir bei IB und Mirus und handeln über NT, die anderen Konten sind woanders und werden mit CQG und X_Trader gehandelt, Bloomberg steht uns für alles andere zur Verfügung.
Wir handeln für unsere Kunden ausschliesslich Bund und Bonds, privat lieber alle Indizes. Unter den Indizes macht der FDAX ca. 50% unserer Trades aus, ES 30%, 10% 6E und bzw. Forex, der Rest verteilt sich auf NQ und TF. Wen es interessiert kann sich am Ende unseren Tagesverlauf anschauen (Screenshot bis jetzt: 18.10 Uhr, Feierabend ist um 22.00 Uhr)
Das Blog Konto lief heute gut. Tagesgewinn: 1725 Euro.
Hier der heutige Tag gefiltert nach FDAX:
Hier ist die Performance-Historie inklusive einer Übersicht über die Twitter-Signale: Übersicht
Lektion 7 - Einstieg, Ausstieg was ist wichtig?
Einer der aktuellen Trends der Literatur ist die Aussage: "der Einstieg ist unwichtig, auf den Ausstieg kommt es an!". Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Diese Aussage kann ich ohne weitere Angaben und ohne schlechtes Gewissen nur den Ahnungslosen zuordnen.
Es ist klar, dass ich im Fall eines Investments und bei einer langfristigen Anlage nicht so präzise auf den Einstieg achte und meinen Fokus auf den Ausstieg nach einigen Jahren lege. Das ist so als kaufte ich ein Haus: Wenn ich genau dieses Haus haben möchte und weiss, ich wohne darin viele Jahre, dann werde ich nicht viel Zeit für diese Investition verstreichen lassen und hoffen, dass die Zinsen besser werden - nein, ich kaufe recht zügig (Einstieg). Die Art und Laufzeit der Finanzierung sind hier wesentlich wichtiger (Ausstieg).
Kaufe ich aber ein Auto, welches ich i.d.R nicht so lange wie ein Haus besitzen werde sieht es schon ganz anders aus: Hier versuche ich nicht nur nach eine paar Jahren einen guten Wiederverkaufspreis zu erzielen (Ausstieg), sondern ich versuche schon beim Erwerb möglichst günstige Konditionen zu erhalten (Einstieg) - die Gewichtung von Einkauf und Verkauf sind nahezu gleichwertig..
Am extremsten wird es aber bei ganz kurzfristigen Leistungen (Ernährung, Freizeit, etc.). Wenn Ihr mit einer Gruppe in den Zoo geht und es gibt zwei Eishändler (beide ohne Wartezeit mit exakt gleicher Qualität) mit dem Unterschied, der eine ist im Zoo positioniert und verkauft sein Eis für zwei Euro und der andere ist ausserhalb mit einem Eis-Preis von nur einem Euro. Wo kauft ihr wohl das Eis (Einstieg), dass Ihr natürlich auch mit in den Zoo nehmen und auch dort vertilgen dürft (Ausstieg).
Also zusammengefasst: Aussagen zur Wichtigkeit des Ein- und Ausstiegs sind absolut individuell. An den Beispielen habe ich die Abhängigkeit von Wert und Haltezeit dargestellt - es gibt aber noch viel mehr Parameter wie z.B. Chartart, Handelsmethode, Nachrichtenlage, persönliche Einstellung zu Buchgewinnen/-verlusten, etc. die Einfluss auf Ein- und Ausstiege nehmen können.
Warum glauben so viele dieses Aussagen? Das ist recht einfach; denn die meisten Trader machen am Anfang ihrer Karriere die Erfahrung, dass sie permanent unglücklich ausgestoppt werden - sie denken dann natürlich irgendwann, es läge an ihrem Ausstieg/ Stopsetzung. Das ist natürlich Blödsinn, da man einen Trade als Ganzes sehen muss und logischerweise gibt nicht nur zu jedem Einstieg einen besseren Ausstieg, sondern es gibt natürlich zu jedem Ausstieg auch einen besseren Einstieg.
Jetzt kommt's :-) (wer es nicht versteht einfach alles noch mal lesen) :
Das Problem liegt in der menschlichen Natur, der Meinung zu sein, es ist leichter die Zukunft zu beeinflussen als die Vergangenheit - aber ist das wirklich so? Es ist eine philosophische Frage und sich die Antwort zu erarbeiten ist ein wichtiger Schritt zum erfolgreichen Trader.
Es ist klar, dass ich im Fall eines Investments und bei einer langfristigen Anlage nicht so präzise auf den Einstieg achte und meinen Fokus auf den Ausstieg nach einigen Jahren lege. Das ist so als kaufte ich ein Haus: Wenn ich genau dieses Haus haben möchte und weiss, ich wohne darin viele Jahre, dann werde ich nicht viel Zeit für diese Investition verstreichen lassen und hoffen, dass die Zinsen besser werden - nein, ich kaufe recht zügig (Einstieg). Die Art und Laufzeit der Finanzierung sind hier wesentlich wichtiger (Ausstieg).
Kaufe ich aber ein Auto, welches ich i.d.R nicht so lange wie ein Haus besitzen werde sieht es schon ganz anders aus: Hier versuche ich nicht nur nach eine paar Jahren einen guten Wiederverkaufspreis zu erzielen (Ausstieg), sondern ich versuche schon beim Erwerb möglichst günstige Konditionen zu erhalten (Einstieg) - die Gewichtung von Einkauf und Verkauf sind nahezu gleichwertig..
Am extremsten wird es aber bei ganz kurzfristigen Leistungen (Ernährung, Freizeit, etc.). Wenn Ihr mit einer Gruppe in den Zoo geht und es gibt zwei Eishändler (beide ohne Wartezeit mit exakt gleicher Qualität) mit dem Unterschied, der eine ist im Zoo positioniert und verkauft sein Eis für zwei Euro und der andere ist ausserhalb mit einem Eis-Preis von nur einem Euro. Wo kauft ihr wohl das Eis (Einstieg), dass Ihr natürlich auch mit in den Zoo nehmen und auch dort vertilgen dürft (Ausstieg).
Also zusammengefasst: Aussagen zur Wichtigkeit des Ein- und Ausstiegs sind absolut individuell. An den Beispielen habe ich die Abhängigkeit von Wert und Haltezeit dargestellt - es gibt aber noch viel mehr Parameter wie z.B. Chartart, Handelsmethode, Nachrichtenlage, persönliche Einstellung zu Buchgewinnen/-verlusten, etc. die Einfluss auf Ein- und Ausstiege nehmen können.
Warum glauben so viele dieses Aussagen? Das ist recht einfach; denn die meisten Trader machen am Anfang ihrer Karriere die Erfahrung, dass sie permanent unglücklich ausgestoppt werden - sie denken dann natürlich irgendwann, es läge an ihrem Ausstieg/ Stopsetzung. Das ist natürlich Blödsinn, da man einen Trade als Ganzes sehen muss und logischerweise gibt nicht nur zu jedem Einstieg einen besseren Ausstieg, sondern es gibt natürlich zu jedem Ausstieg auch einen besseren Einstieg.
Jetzt kommt's :-) (wer es nicht versteht einfach alles noch mal lesen) :
Das Problem liegt in der menschlichen Natur, der Meinung zu sein, es ist leichter die Zukunft zu beeinflussen als die Vergangenheit - aber ist das wirklich so? Es ist eine philosophische Frage und sich die Antwort zu erarbeiten ist ein wichtiger Schritt zum erfolgreichen Trader.
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