Heute nur ein Trade, denn einerseits ist heute Verfallstag und andererseits spielt Deutschland um 13:30 Uhr. Damit mache ich mit einem Tagesgewinn von 430 Euro Feierabend. Am Wochenende stelle ich eine Zusammenfassung der letzten zwei Wochen ein, denn auch diese Woche ist der Gesamtgewinn mit 3210 Euro recht hoch ausgefallen.
Diese Seite richtet sich nicht an absolute Anfänger, sondern an Anfänger mit Vorwissen, d.h. die Grundbegriffe der Börse und des Tradings müssen bekannt sein (siehe hier). Besitzt Du das nötige Grundwissen und bist Du schon eine Weile dabei, aber es gelingt Dir einfach nicht konstant erfolgreich zu werden, bist Du hier genau richtig.
Freitag, 18. Juni 2010
Donnerstag, 17. Juni 2010
Futures 17.06.2010
Heute war es recht einfach, da der Markt nach einer Pause wieder eine klare Richtung hatte.Ich bin zwar mehrfach zu früh ausgestiegen, jedoch war das Teil meines RM/ MM. Die Vola in den letzten Tagen machte mir nicht selten zu schaffen, daher kam es früher zu Gewinnabsicherung. Tagesgewinn 730 Euro.
Der heutige Tag als Video (7,5 Stunden in 7,5 Minuten komprimiert):
und als Screenshot die Trades:
Der heutige Tag als Video (7,5 Stunden in 7,5 Minuten komprimiert):
und als Screenshot die Trades:
Beobachte die Märkte (Korrelationen)
Viele Wege führen nach Rom, ich zeige hier nur wenige und ob diese zu jeder Persönlichkeit passen sei dahingestellt. Meine Absicht ist es zum Denken anzuregen, Ideen aufzuzeigen, Spielraum lassen zu modifizieren und Neues entstehen zu lassen, den heiligen Gral bzw. die ultimative, für alle passende Lösung gibt es nicht. Es wird nicht möglich sein, mein ganzes, über die Jahre angesammeltes Wissen in ein System zu verpacken, nein, es ist nicht mal möglich alles aufzuschreiben. Ich kann aber leicht nachvollziehbare Ansätze erklären und die Schritte dorthin skizzieren.
Grundsätzlich vertrete ich die Meinung, dass es ein Vorteil ist, nur wenige Märkte zu handeln. Ich persönlich handle bevorzugt den Dax-Future, weil er sehr volatil ist und weil nachts der Handel ausgesetzt wird und ich somit jeden Tag ein neues Spiel beginne. Alternativ bietet sich für mich der DOW-Future an und für Swing-Trades der S&P-Future.
TIP 1: Korrelationen
Auch wenn ich überwiegend den Dax handle, so lasse ich nie den Bund- und Eurostoxx-Future, sowie die schweizer und britischen Leitindizes aus den Augen. Ab US-Open beobachte ich auch die amerikanischen Indizes. Für alle Märkte schaue ich zusätzlich auf die Währungen EUR/USD (vormittags) und AUD/USD (nachmittags).
Zur Zeit ist der EUR/USD ein wichtiger Filter d.h. wenn dieser stark ansteigt, heisst es die Short-Positionen im FDAX zu schliessen. Auch beim Einstieg in eine FDAX-Position sollte man genau beobachten, ob sich der EUR/USD an Hochs oder Tiefs befindet, die vielleicht zu fallen drohen. Dabei ist natürlich zu beachten, das es sich um relative Zusammenhänge handelt und Ausschläge des einen Kurses sich nicht auf andere im gleichen Umfang übertragen.
Findet also Korrelationen in den Märkten, die Euch helfen die Gesamtsituation zu verstehen und leitet Euch daraus Filter ab - diese Informationen können Eure Fehlerquote erheblich beeinflussen (es können natürlich auch sonstige Instrumente (z.B. VIX ) herangezogen werden).
Grundsätzlich vertrete ich die Meinung, dass es ein Vorteil ist, nur wenige Märkte zu handeln. Ich persönlich handle bevorzugt den Dax-Future, weil er sehr volatil ist und weil nachts der Handel ausgesetzt wird und ich somit jeden Tag ein neues Spiel beginne. Alternativ bietet sich für mich der DOW-Future an und für Swing-Trades der S&P-Future.
TIP 1: Korrelationen
Auch wenn ich überwiegend den Dax handle, so lasse ich nie den Bund- und Eurostoxx-Future, sowie die schweizer und britischen Leitindizes aus den Augen. Ab US-Open beobachte ich auch die amerikanischen Indizes. Für alle Märkte schaue ich zusätzlich auf die Währungen EUR/USD (vormittags) und AUD/USD (nachmittags).
Zur Zeit ist der EUR/USD ein wichtiger Filter d.h. wenn dieser stark ansteigt, heisst es die Short-Positionen im FDAX zu schliessen. Auch beim Einstieg in eine FDAX-Position sollte man genau beobachten, ob sich der EUR/USD an Hochs oder Tiefs befindet, die vielleicht zu fallen drohen. Dabei ist natürlich zu beachten, das es sich um relative Zusammenhänge handelt und Ausschläge des einen Kurses sich nicht auf andere im gleichen Umfang übertragen.
Findet also Korrelationen in den Märkten, die Euch helfen die Gesamtsituation zu verstehen und leitet Euch daraus Filter ab - diese Informationen können Eure Fehlerquote erheblich beeinflussen (es können natürlich auch sonstige Instrumente (z.B. VIX ) herangezogen werden).
Mittwoch, 16. Juni 2010
Futures 16.06.2010
Nicht der Rede wert, Tagesergebnis: 220 Euro Verlust. Allerdings habe ich heute auch nur sehr halbherzig gehandelt, da ich heute anderen Trades hohe Aufmerksamkeit schenken musste und natürlich nachmittags Spanien (Fußball-WM) fröhnte.
Die Money-Management Lüge
Gutes Risiko- und Moneymanagement (RM und MM) ist alles.
Die ist in der Regel die Aussage von Verlierern, sie versuchen ihre mangelhaften Trading-Fähigkeiten durch schlechtes MM zu rechtfertigen.
Sie kommen mit Ideen wie "Riskiere nie mehr als 0,5% bis 1%" und ähnlichen schlauen Floskeln. Diese Empfehlung mag für langfristige Investments gelten, für Trader ist das Blödsinn; denn ein Trader verdient sein Geld durch richtige Einschätzung des Risikos und dies kann mal größer sein und mal kleiner. Eben wie im Leben: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Manche Traderlegende wäre mit dieser Regel nie zur Legende geworden.
Wer immer nur 0,5% riskiert, wird sein Kapital lange erhalten und vielleicht auch ein wenig Gewinn erwirtschaften. Und wenn man ein Konto jenseits der Millionen hat, kann man entspannt davon Leben, aber wer ein kleines Konto hat, der wird die Geduld verlieren und sicher nicht genug Geld zum Leben erwirtschaften. Die einzigen, die sich über die 0,5% Risiko freuen sind die Broker, denn durch diesen sparsamen Ansatz bleibt das Geld länger auf dem Broker-Konto erhalten und der Kunde wird langfristiger gebunden (und zahlt natürlich brav Gebühren).
Also, damit wir uns nicht falsch verstehen: MM und RM sind sehr wichtig, aber nur für diejenigen, die auch das Trading beherschen. Wer keinen sinnvollen Handels-Ansatz mit positiven Erwartungswert hat, dem nutzt auch das beste MM und RM nichts.
Wir beschäftigen uns also erst dann mit MM und RM, wenn wir Traden erlernt haben. Im Anschluss wird das gesamte Trading mit MM und RM verbessert und optmiert.
Es ist genau dann soweit (für MM- und RM-Techiken), wenn man regelmäßig aus x Euro in höchstens y Trades 2x Euro macht (d.h. Kontoverdopplung), y sollte dabei immer aus einem festen Intervall stammen. Wer ein kleines Konto nicht sicher verdoppeln kann, kann es mit einem großen schon gar nicht. Wer dies aber mit einem reproduzierbaren Ansatz schafft wird an RM und MM sehr viel Spaß haben.
Verinnerlicht Euer System und den Markt den Ihr handelt, lernt Risiken abzuschätzen und Positionsgrößen aus Stops zu berechnen. Erfolgt das intuitiv, kann man in sekundenschnelle entscheiden, wann es sich lohnt das Risiko zu erhöhen. Ein fortgeschrittener, erfolgreicher Trader, der immer nur einen Kontrakt oder immer nur 100 Aktien handelt, macht vermutlich irgendetwas falsch und sollte sich unbedingt in RM- und MM-Strategien fortbilden.
Wichtig: Das ist keine Aufforderung ohne Sinn und Verstand das Risiko zu erhöhen, im Gegenteil. Es soll nur klar werden, dass man mit höheren Risiko nicht nur höhere Verluste erleiden, sondern auch entsprechend hohe Gewinne erzielen kann.
Die ist in der Regel die Aussage von Verlierern, sie versuchen ihre mangelhaften Trading-Fähigkeiten durch schlechtes MM zu rechtfertigen.
Sie kommen mit Ideen wie "Riskiere nie mehr als 0,5% bis 1%" und ähnlichen schlauen Floskeln. Diese Empfehlung mag für langfristige Investments gelten, für Trader ist das Blödsinn; denn ein Trader verdient sein Geld durch richtige Einschätzung des Risikos und dies kann mal größer sein und mal kleiner. Eben wie im Leben: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Manche Traderlegende wäre mit dieser Regel nie zur Legende geworden.
Wer immer nur 0,5% riskiert, wird sein Kapital lange erhalten und vielleicht auch ein wenig Gewinn erwirtschaften. Und wenn man ein Konto jenseits der Millionen hat, kann man entspannt davon Leben, aber wer ein kleines Konto hat, der wird die Geduld verlieren und sicher nicht genug Geld zum Leben erwirtschaften. Die einzigen, die sich über die 0,5% Risiko freuen sind die Broker, denn durch diesen sparsamen Ansatz bleibt das Geld länger auf dem Broker-Konto erhalten und der Kunde wird langfristiger gebunden (und zahlt natürlich brav Gebühren).
Also, damit wir uns nicht falsch verstehen: MM und RM sind sehr wichtig, aber nur für diejenigen, die auch das Trading beherschen. Wer keinen sinnvollen Handels-Ansatz mit positiven Erwartungswert hat, dem nutzt auch das beste MM und RM nichts.
Wir beschäftigen uns also erst dann mit MM und RM, wenn wir Traden erlernt haben. Im Anschluss wird das gesamte Trading mit MM und RM verbessert und optmiert.
Es ist genau dann soweit (für MM- und RM-Techiken), wenn man regelmäßig aus x Euro in höchstens y Trades 2x Euro macht (d.h. Kontoverdopplung), y sollte dabei immer aus einem festen Intervall stammen. Wer ein kleines Konto nicht sicher verdoppeln kann, kann es mit einem großen schon gar nicht. Wer dies aber mit einem reproduzierbaren Ansatz schafft wird an RM und MM sehr viel Spaß haben.
Verinnerlicht Euer System und den Markt den Ihr handelt, lernt Risiken abzuschätzen und Positionsgrößen aus Stops zu berechnen. Erfolgt das intuitiv, kann man in sekundenschnelle entscheiden, wann es sich lohnt das Risiko zu erhöhen. Ein fortgeschrittener, erfolgreicher Trader, der immer nur einen Kontrakt oder immer nur 100 Aktien handelt, macht vermutlich irgendetwas falsch und sollte sich unbedingt in RM- und MM-Strategien fortbilden.
Wichtig: Das ist keine Aufforderung ohne Sinn und Verstand das Risiko zu erhöhen, im Gegenteil. Es soll nur klar werden, dass man mit höheren Risiko nicht nur höhere Verluste erleiden, sondern auch entsprechend hohe Gewinne erzielen kann.
Dienstag, 15. Juni 2010
Futures 15.06.2010 (Update)
Der Tag ist für mich heute bereits beendet. Drei Trades, zwei Verlierer ein Gewinner. Die Idee (das Setup) des zweiten Trades war richtig und ein Wiedereinstieg hat sich gelohnt (siehe auch hier ).Tagesgewinn: 910 Euro.
Ergänzung um 17:15
Der Markt ist sehr stark heute, von daher habe ich noch einen Kontrakt gekauft. Wer heute Shorts versuchte, muss noch einiges Lernen (nicht verzagen). Das Target ist ein Glückstreffer, denn der Trade ist genau am Hoch geschlossen worden; es war die Standardeinstellung meines ATM (30 Top/60 Target). Ein paar Ticks weniger wären aber auch recht gewesen. Tagesgewinn sind jetzt 1655 Euro.
Ergänzung um 17:15
Der Markt ist sehr stark heute, von daher habe ich noch einen Kontrakt gekauft. Wer heute Shorts versuchte, muss noch einiges Lernen (nicht verzagen). Das Target ist ein Glückstreffer, denn der Trade ist genau am Hoch geschlossen worden; es war die Standardeinstellung meines ATM (30 Top/60 Target). Ein paar Ticks weniger wären aber auch recht gewesen. Tagesgewinn sind jetzt 1655 Euro.
Lektion 4 - Tradingjournal
Auf tausenden Seiten und in tausenden Büchern gelesen, wie eines der zehn Gebote:
DU SOLLST NICHT TRADEN OHNE AUFZEICHNUNG!
Warum machen es so viele nicht? Hier einige Begründungen in der richtigen Reihenfolge:
Wer sich jetzt ertappt, dass er keine Aufzeichnungen macht, der sollte Trading einfach lassen; denn Arbeitsprotokolle gehören zu jedem Job, der mit Geld in Verbindung steht. Lest auf dieser Seite weiter, wenn Ihr in der Lage seid, diszipliniert Aufzeichnungen anzufertigen.
Ein Tradingjournal oder Tradingtagebuch muss kein Roman sein, er sollte aber helfen das Trading im Nachhinein zu überprüfen. Wichtig dabei ist, dass ich gewisse Dinge auch nach Jahren aus dem Journal entnehmen kann, wobei darauf zu achten ist, dass man das Medium so gestaltet, dass man es sich nach Jahren auch tatsächlich mal anschaut.
Ich muss jederzeit eine Kennzahlenberechnung (Erwartungswert, Perfomance, etc) durchführen können und sollte wichtige Fehler und Erfolge in Stichpunkten (in Wort und Bild) festhalten. Dabei sollten minimal die eigentlichen Tradedaten (Einstiegs-Information, Ausstiegs-Information, Ergebnis) enthalten sein. (Anmerkung: zu den o.g. Informationen gehören Uhrzeit, Signaltype, etc.). Optionale, häufig hilfreiche Angaben sind: emotionale Verfassung, Crashs, Fehler, etc.
Folgende Möglichkeiten der Aufzeichnung gibt es u.a.:
Bei den Videos ist darauf zu achten, dass man nicht einfach ein Video macht, sondern darauf achtet, das man spezielle Software nimmt, die in der Lage ist z.B. ein Bild pro Sekunde zu machen und diese Bildfolge in einen Film mit 10-60 Bildern pro Sekunde umwandelt. So dauert die Aufzeichnung eines ganzen Trading-Tages im Idealfall nur 10 Minuten und man hat dennoch alle Informationen. Diese Methode eignet sich für detaillierte Analysen.
Hier ein Beispiel für eine Aufzeichnung: 6 Minuten Nachrichten in 6 Sekunden gerafft.
Übung:
Trades aufzeichnen und dabei alle Methoden austesten ...
DU SOLLST NICHT TRADEN OHNE AUFZEICHNUNG!
Warum machen es so viele nicht? Hier einige Begründungen in der richtigen Reihenfolge:
- Unwissenheit/ Unverständnis (mancher kann sich nicht vorstellen, was das bringen soll),
- Faulheit (keine Lust auf Mehrarbeit),
- Mangelnde Disziplin.
Wer sich jetzt ertappt, dass er keine Aufzeichnungen macht, der sollte Trading einfach lassen; denn Arbeitsprotokolle gehören zu jedem Job, der mit Geld in Verbindung steht. Lest auf dieser Seite weiter, wenn Ihr in der Lage seid, diszipliniert Aufzeichnungen anzufertigen.
Ein Tradingjournal oder Tradingtagebuch muss kein Roman sein, er sollte aber helfen das Trading im Nachhinein zu überprüfen. Wichtig dabei ist, dass ich gewisse Dinge auch nach Jahren aus dem Journal entnehmen kann, wobei darauf zu achten ist, dass man das Medium so gestaltet, dass man es sich nach Jahren auch tatsächlich mal anschaut.
Ich muss jederzeit eine Kennzahlenberechnung (Erwartungswert, Perfomance, etc) durchführen können und sollte wichtige Fehler und Erfolge in Stichpunkten (in Wort und Bild) festhalten. Dabei sollten minimal die eigentlichen Tradedaten (Einstiegs-Information, Ausstiegs-Information, Ergebnis) enthalten sein. (Anmerkung: zu den o.g. Informationen gehören Uhrzeit, Signaltype, etc.). Optionale, häufig hilfreiche Angaben sind: emotionale Verfassung, Crashs, Fehler, etc.
Folgende Möglichkeiten der Aufzeichnung gibt es u.a.:
- Tabellenkalkulation,
- Textdokument mit eingefügten Bildern,
- Ton und Videoaufzeichnungen (inkl. Index zum Auffinden).
Bei den Videos ist darauf zu achten, dass man nicht einfach ein Video macht, sondern darauf achtet, das man spezielle Software nimmt, die in der Lage ist z.B. ein Bild pro Sekunde zu machen und diese Bildfolge in einen Film mit 10-60 Bildern pro Sekunde umwandelt. So dauert die Aufzeichnung eines ganzen Trading-Tages im Idealfall nur 10 Minuten und man hat dennoch alle Informationen. Diese Methode eignet sich für detaillierte Analysen.
Hier ein Beispiel für eine Aufzeichnung: 6 Minuten Nachrichten in 6 Sekunden gerafft.
Übung:
Trades aufzeichnen und dabei alle Methoden austesten ...
Montag, 14. Juni 2010
Futures 14.06.2010
Eine Qual! Bis Bewegung in den Markt kam dauerte es den ganzen Tag. Zwei Trades, eine Verlierer ein Gewinner. Gewinn 615 Euro. Wichtig ist an solchen Tagen die Füße still zu halten und auf die Chance zu warten. Nachmittags war dann klar, dass es runter geht, denn wenn alle Märkte nicht weiter steigen, denken viele an Schwäche und flüchten aus ihren Positionen. Mein eigener Ausstieg war allerdings schwach; hatte heute keine Lust mehr und habe den Stop sehr eng gezogen.
Lektion 3 - Stop, das Trade-Gutachten
Traden ohne Stop? Vielleicht, aber nur sehr, sehr kleine Positionen oder ein gut ausgewogenes Hedging - alles andere führt früher oder später zur Katastrophe. Jeder, der schon mal ein 10%-Crash mitgemacht hat weiss, dass selbst die vorher wahrscheinlichsten Trades ein ganzes Handelssystem zerstören können, wenn man während eines Crashs nicht die Position glattstellen konnte. Eine Market-Oder im Crash wird im schlimmsten Fall gar nicht oder erst sehr spät ausgeführt.
Der Stop ist ausserdem besonders wichtig für die Positionsgrößen-Bestimmung, was ich aber an dieser Stelle noch nicht näher vertiefen möchte, sondern vielmehr meine Philosophie eines Stops erklären will.
Man beachte, dass man beim Eingehen eines Trades indirekt die Überzeugung von der persönlichen Treffer-Wahrscheinlichkeit nutzt (wenn nicht, sollte man an seinem System arbeiten, um den Erwartungswert zu erhöhen). Läuft ein Trade sogleich in den Gewinn, denken wir nur noch über Gewinnabsicherung nach (dazu später mehr), läuft er aber in den Verlust, muss man folgende Überlegung anstellen:
Ein Stop ermöglicht mir lediglich die Situation zu überdenken und zu prüfen, ob das Trade-Setup noch gültig ist. Wenn es noch gültig ist, steige ich noch mal ein, vielleicht sogar günstiger; ist es dagegen ungültig, hat mich der Stop unter Umständen vor größeren hohen Verlusten bewahrt. Das Ganze hat die Wirkung wie ein Gutachten, welches ich erwerbe, um die Qualität eines Trades zu bewerten. Dieses Gutachten kostet nicht nur Geld, sondern ist auch sein Geld Wert!
Daher muss man sich im Vorfeld genau überlegen, wie viel ist mir ein Gutachten Wert im Verhältnis zu dem erwarteten Vorteil.
Wer eine größere Investition im Alltag tätigt (z.B. Haus) würde als verantwortungsbewusster Mensch niemals auf ein Gutachten verzichten, warum also beim Trading?
Übung:
Setze Stops und prüfe im Nachhinein ob sie das Trade-Ergebnis Wert waren. Im übertragenen Sinne bedeutet ein Stop von 20 Punkten bei einem Ziel von 5, dass das Gutachten teurer ist als das Objekt, trainiere also auch das Heranziehen. Weitere Methoden werden später vorgestellt.
Der Stop ist ausserdem besonders wichtig für die Positionsgrößen-Bestimmung, was ich aber an dieser Stelle noch nicht näher vertiefen möchte, sondern vielmehr meine Philosophie eines Stops erklären will.
Man beachte, dass man beim Eingehen eines Trades indirekt die Überzeugung von der persönlichen Treffer-Wahrscheinlichkeit nutzt (wenn nicht, sollte man an seinem System arbeiten, um den Erwartungswert zu erhöhen). Läuft ein Trade sogleich in den Gewinn, denken wir nur noch über Gewinnabsicherung nach (dazu später mehr), läuft er aber in den Verlust, muss man folgende Überlegung anstellen:
Ein Stop ermöglicht mir lediglich die Situation zu überdenken und zu prüfen, ob das Trade-Setup noch gültig ist. Wenn es noch gültig ist, steige ich noch mal ein, vielleicht sogar günstiger; ist es dagegen ungültig, hat mich der Stop unter Umständen vor größeren hohen Verlusten bewahrt. Das Ganze hat die Wirkung wie ein Gutachten, welches ich erwerbe, um die Qualität eines Trades zu bewerten. Dieses Gutachten kostet nicht nur Geld, sondern ist auch sein Geld Wert!
Daher muss man sich im Vorfeld genau überlegen, wie viel ist mir ein Gutachten Wert im Verhältnis zu dem erwarteten Vorteil.
Wer eine größere Investition im Alltag tätigt (z.B. Haus) würde als verantwortungsbewusster Mensch niemals auf ein Gutachten verzichten, warum also beim Trading?
Übung:
Setze Stops und prüfe im Nachhinein ob sie das Trade-Ergebnis Wert waren. Im übertragenen Sinne bedeutet ein Stop von 20 Punkten bei einem Ziel von 5, dass das Gutachten teurer ist als das Objekt, trainiere also auch das Heranziehen. Weitere Methoden werden später vorgestellt.
Freitag, 11. Juni 2010
Futures 11.06.2010
Heute konnte ich aus terminlichen Gründen nur Vormittags traden und habe den Tag mit 450 Euro Minus schliessen müssen, die beiden großen Bewegungen am Nachmittag (nach den News) habe ich leider verpasst. Ein Verdopplung des Kontos ist mir leider nicht gelungen, aber das wäre vielleicht auch ein bisschen viel des Guten gewesen. Das Wochenergebnis liegt bei ca. 3.000 Euro.
Wenn es so läuft, wie bei den meisten Blogs, werden viele denken: so ein Spinner, Risiko zu hoch, usw.
Aus genau diesem Grunde mache ich das nächste Woche noch mal von vorne, dafür mit Track Record. Ich werde also weiterhin nur einen Kontrakt handeln und das Risiko für ein 3.500 Euro Konto nicht überschreiten. Wenn ich das ein paar mal gemacht habe, ist das ganze vielleicht ein wenig glaubwürdiger.
Wenn es so läuft, wie bei den meisten Blogs, werden viele denken: so ein Spinner, Risiko zu hoch, usw.
Aus genau diesem Grunde mache ich das nächste Woche noch mal von vorne, dafür mit Track Record. Ich werde also weiterhin nur einen Kontrakt handeln und das Risiko für ein 3.500 Euro Konto nicht überschreiten. Wenn ich das ein paar mal gemacht habe, ist das ganze vielleicht ein wenig glaubwürdiger.
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